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B L O G :

2012-03-31

NEU @ MZIN: LE KLUB ANALOG — ZUSTAND UND ZUKUNFT KREATIVER ARBEIT IN LEIPZIG

Es war einmal im März 2010: Während vielerorts über die hippe neue Kreativwirtschaft nur geredet wurde, setzte eine Leipziger Grafikdesignerin eine Website ‚Kreatives Leipzig‘ ins Netz. Was eigentlich nur als kleiner Blog gedacht war, entwickelte sich schnell zu etwas viel Größerem. Es folgte die Gründung eines Vereins, der Eintritt vieler neuer Mitglieder und eine Veranstaltungsreihe nach Bremer Vorbild, um das inhaltliche Futter für das noch junge Netzwerk zu liefern – der LE Klub Analog.
Wer zu den Veranstaltungsabenden kam, erlebte eine Reise durch die verschiedenen Einzelbranchen, die europaweit zu den „creative industries“ gezählt werden. Akteure wurden vorgestellt, die jeweilige Marktsituation erörtert und gemeinsame Problemlagen thematisiert. So entstand im Laufe des Jahres 2011 ein Überblick über die Kreativwirtschaft in Leipzig jenseits von Statistiken. Die einzelnen Akteure, die antreten, um ihr schöpferisches Potential dafür zu nutzen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, rückten ins Zentrum.

Hin und wieder sah man bei den Veranstaltungen auch ein künstlerisch gestaltetes Buch kreisen, welches in Bremen zur Dokumentation der dortigen Klub Analog – Reihe entstanden war. Schnell lag die Idee im Raum: Wieso machen wirdas nicht auch? Und so kamen recht unterschiedliche Kreative zusammen, um als Team ein Buch zu erarbeiten, welches „Zustand und Zukunft kreativer Arbeit in Leipzig“ beschreibt und gleichzeitig die LE Klub Analog – Reihe dokumentiert. Wie bei der Veranstaltungsreihe geschehen, so erhielt auch im Buch jeder Teilmarkt ein eigenes Kapitel. Die Texte stammen aus unterschiedlichen Federn und geben bewusst ein subjektives Bild ab. Wo wir es für nötig hielten, haben wir selbst noch Fakten recherchiert, Akteure interviewt und Material zusammengestellt. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an all diejenigen, die uns dabei geholfen haben.

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