„Scrapbook of the Sixties“ versammelt veröffentlichte und unveröffentlichte Texte von Jonas Mekas, dem Filmemacher, Autor, Poet und Mitbegründer des Anthology Film Archives in New York. Mekas wurde 1922 in Litauen geboren und kam 1949 über Deutschland nach Brooklyn. Dort begann er, seine ersten Filme zu drehen. Mekas entwickelte eine Form des Tagebuchfilms, in dem er seine alltäglichen Beobachtungen festhielt. Er wurde zum Seismographen der New Yorker Künstlerszene und Vordenker des amerikanischen Avantgarde-Kinos. Ab 1958 veröffentlichte er wöchentlich in der Village Voice seine legendäre Kolumne „Movie Journal“, in der er nicht nur über Filme schrieb. Er führte zahlreiche Gespräche mit Künstlern wie Andy Warhol, Susan Sontag, John Lennon und Yoko Ono, Erick Hawkins sowie Nam June Paik. Einige der Texte erscheinen nun zum ersten Mal in seinem „Scrapbook of the Sixties“, in dem er als aufmerksamer Tagebuchschreiber und einzigartiger Chronist der Gegenwart auftritt: und das mittlerweile seit über 50 Jahren.
Jonas Mekas (*1922, Semeniškiai / Lithuania), lives and works in New York. Film-maker, writer, poet and co-founder of the Anthology Film Archives one of the world’s largest and most important repositories of avant-garde film. Mekas’s work has been exhibited in museums and festivals worldwide.
456 Seiten, Englisch, 92 s/w-Abbildungen, klebegebundene Broschur
456 pp., English, 92 black-white images, adhesive bound softcover
16 x 21,5 cm
Designed by Fabian Bremer and Pascal Storz
Edited by Anne König
Leipzig 2015
--- euro 28.00
