#wtf. Playful Subversion, das der Schweizer Künstler Beni Bischof anlässlich seiner ersten österreichischen Personale am Fotohof Salzburg konzipiert hat, hält, was sein Titel verspricht: Es ist ein handliches, höchst unterhaltsames Vademekum, für das die großen Ikonen der Kulturindustrie verwurstet wurden. Der Bilderkosmos – ein kontrastreiches Panorama unserer postmodernen Medienkultur – erzeugt einen subversiven Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Dabei dekonstruiert und profaniert die Gegenüberstellung der schwarzweiß gehaltenen Reproduktionen nicht nur so manchen Helden, sondern erzeugt vielfältige Assoziationsräume für die eigene lustvolle Aneignung.
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